{"id":40,"date":"2015-10-21T01:44:43","date_gmt":"2015-10-20T23:44:43","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.0link.net\/?p=40"},"modified":"2015-10-23T09:39:53","modified_gmt":"2015-10-23T07:39:53","slug":"notrufsim-3-wlan-ap-mit-dhcp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.0link.net\/index.php\/2015\/10\/21\/notrufsim-3-wlan-ap-mit-dhcp\/","title":{"rendered":"NotrufSim (3) WLAN-AP mit DHCP"},"content":{"rendered":"<p><em>Fortsetzung von\u00a0<a href=\"http:\/\/blog.0link.net\/index.php\/2015\/10\/19\/notrufsim-2-umsetzung\/\">(2)\u00a0Praxis<\/a><\/em><\/p>\n<p>Heute soll der Raspi sein eigenes WLAN f\u00fcr Smartphones mit SIP-Client und den Zugriff auf die Weboberfl\u00e4che bereitstellen, damit er quasi Plug&amp;Play in freier Wildbahn ohne weitere Netzwerkhardware auskommt.<\/p>\n<p>Ich verwende einen EDIMAX WLAN-Dongle EW7811UN, der oft mit dem Pi in Bundles verkauft wird. Der Treiber ist bereits im Raspbian enthalten und so sollte der Stick direkt am Pi laufen.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<h5>WLAN-Hardware vorbereiten<\/h5>\n<p>Als erstes deaktivieren wir das Powersaving des Adapters, damit der sich nicht mal unerwartet abschaltet und wir uns wundern, warum pl\u00f6tzlich das WLAN nicht mehr existiert.<\/p>\n<p><code>sudo nano \/etc\/modprobe.d\/8192cu.conf<\/code><\/p>\n<p>&#8230; und f\u00fcgen dort die folgende Zeile ein &#8230;<\/p>\n<pre>options 8192cu rtw_power_mgnt=0 rtw_enusbss=0<\/pre>\n<p>Jetzt k\u00f6nnen wir das\u00a0WLAN-Ger\u00e4t\u00a0konfigurieren\u00a0&#8230;<\/p>\n<p><code>sudo nano \/etc\/network\/interfaces<\/code><\/p>\n<p>&#8230; und die folgenden Zeilen anf\u00fcgen, bzw. \u00e4ndern, wenn schon ein wlan0 zuvor konfiguriert war &#8230;<\/p>\n<pre>iface wlan0 inet static\r\n address 10.0.0.112\r\n netmask 255.255.255.0<\/pre>\n<p>Jetzt das Interface starten &#8230;<\/p>\n<p><code>sudo ifup wlan0<\/code><\/p>\n<p>&#8230; und mit &#8230;<\/p>\n<p><code>ifconfig<\/code><\/p>\n<p>pr\u00fcfen ob es verf\u00fcgbar ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong><span style=\"color: #ff0000;\"><em>Aus Erfahrung &#8230; er braucht Strom! Ich hatte den Effekt, dass ein 1,3A-Netzteil scheinbar zu wenig f\u00fcr alles lieferte. Erst mit einem 2A-Netzteil lief der Stick am Pi stabil.<\/em><\/span><\/strong><\/p>\n<h5>WLAN-AccessPoint einrichten<\/h5>\n<p>Nun\u00a0installieren wir die ben\u00f6tigten Pakete f\u00fcr den AP-Mode, einen kleinen DNS- und DHCP-Server und die Bridge-Funktion &#8230;<\/p>\n<p><code>sudo apt-get install hostapd dnsmasq\u00a0bridge-utils<\/code><\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes den m\u00fcssen wir eine Konfig f\u00fcr den WLAN-Hostmode anlegen\u00a0&#8230;<\/p>\n<p><code>sudo nano \/etc\/default\/hostapd<\/code><\/p>\n<p>&#8230; dort die folgende Zeile suchen und einkommentieren, bzw. eintragen &#8230;<\/p>\n<pre>DAEMON_CONF=\"\/etc\/hostapd\/hostapd.conf\"<\/pre>\n<p>&#8230; und danach die Einstellungen konfigurieren\u00a0&#8230;<\/p>\n<p><code>sudo nano \/etc\/hostapd\/hostapd.conf<\/code><\/p>\n<p>&#8230; die Datei ist im &#8222;Werkszustand&#8220; leer und muss gef\u00fcllt werden &#8230;<\/p>\n<pre>interface=wlan0\r\ndriver=rtl871xdrv\r\nctrl_interface=\/var\/run\/hostapd\r\nctrl_interface_group=0\r\nssid=NotrufSim\r\nchannel=1\r\nhw_mode=g\r\nieee80211n=1\r\nwpa=2\r\nwpa_passphrase=Notruf112\r\nwpa_key_mgmt=WPA-PSK\r\nwpa_pairwise=CCMP\r\nrsn_pairwise=CCMP\r\ncountry_code=DE<\/pre>\n<h5 style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #ff0000;\">Troubleshouting, falls hostapd nicht mit dem WLAN-Treiber zurechtkommt<\/span><\/h5>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><em>Wenn danach der WLAN-Hostmode dennoch nicht funktioniert, gibt es f\u00fcr den Edimax mit dem RTL8188CUS-Chipsatz eine modifizierte Version der hostapd &#8230;<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><code>sudo mv \/usr\/sbin\/hostapd \/usr\/sbin\/hostapd.bak<\/code><\/em><br \/>\n<em> <code> cd \/usr\/sbin<\/code><\/em><br \/>\n<em> <code> sudo wget http:\/\/itwelt.org\/downloads\/hostapd<\/code><\/em><br \/>\n<em> <code> sudo chown root:root hostapd<\/code><\/em><br \/>\n<em> <code> sudo chmod 755 hostapd<\/code><\/em><\/p>\n<h5>DNS und DHCP f\u00fcr unseren WLAN-AccessPoint<\/h5>\n<p>Damit unser Raspi bei der Verbindung \u00fcber WLAN auch eine IP vergibt und idealer weise auch auf DNS-Anfragen bearbeitet konfigurieren wir DNSMASQ &#8230;<\/p>\n<p><code>sudo nano \/etc\/dnsmasq.conf<\/code><\/p>\n<p>Da kann man wahnsinnig viel in der auskommentierten Datei einkommentieren oder aber auch einfach &#8222;Platz schaffen&#8220; und folgendes eintragen &#8230;<\/p>\n<pre>interface=wlan0\r\n#DHCP-Server\r\ndhcp-range=10.0.0.50,10.0.0.100,255.255.255.0,12h\r\n#DNS-Server\r\nserver=\/notrufsim\/10.0.0.112\r\naddress=\/notrufsim\/10.0.0.112\r\nlocal=\/notrufsim\/<\/pre>\n<p>Da DNSMASQ bei der DNS-Aufl\u00f6sung auf die HOSTS-Datei des Systems zugreift, sollte hier die IP auch mit dem Hostnamen verkn\u00fcpft werden &#8230;.<\/p>\n<p><code>sudo nano \/etc\/hosts<\/code><\/p>\n<p>&#8230; und hier eine Zeile anf\u00fcgen &#8230;<\/p>\n<pre>10.0.0.112 notrufsim<\/pre>\n<h5>Starten und Testen des WLAN-AccessPoints<\/h5>\n<p>Und jetzt zu guter Letzt m\u00fcssen wir den WLAN-Hostmode und den DNS-DHCP-Server neu starten &#8230;<\/p>\n<p><code>sudo service hostapd restart<\/code><br \/>\n<code> sudo service dnsmasq restart<\/code><\/p>\n<p>Wenn\u00a0wir nichts falsch gemacht haben und die Technik nicht irgendwo einen kleinen Streich spielt, sollte man jetzt z.B mit dem Smartphone ein WLAN &#8222;<strong>NotrufSim<\/strong>&#8220; finden, in das man sich mit dem Passwort &#8222;<strong>Notruf112<\/strong>&#8220; einw\u00e4hlen kann und eine IP zwischen 10.0.0.50 und 10.0.0.100 bekommt.<\/p>\n<p>Mit\u00a0einer SIP-App (z.B. CSipSimple) auf dem mit dem Smartphone sollte man nun auch unter Verwendung folgender Anmeldedaten den Client am Asterisk-Server\u00a0anmelden k\u00f6nnen:<\/p>\n<pre>username = 2000\r\npasswort = 2000\r\nregistrar = notrufsim (alternativ IP: 10.0.0.112)<\/pre>\n<h5>LAN-Schnittstelle eth0 mit DHCP-Server und DNS ausr\u00fcsten<\/h5>\n<p>Als n\u00e4chstes m\u00fcssen wir uns noch mit der LAN-Seite des Pi besch\u00e4ftigen. Hier sollen sp\u00e4ter im autarken Modus auch kabelgebundene SIP-Telefone eine IP aus dem Subnetz des Pi bekommen und sich am Asterisk anmelden k\u00f6nnen. Dennoch sollte bei Verbindung mit einem bestehenden Netzwerk per DHCP eine IP bezogen werden und f\u00fcr Wartungszwecke eine Verbindung ins Internet aufgebaut werden.<\/p>\n<p>Bei diesem Problem\u00a0bin ich noch unschl\u00fcssig, wie die L\u00f6sung aussehen kann. Zwei Ideen habe ich im Kopf &#8230;<\/p>\n<ol>\n<li>Nach dem Bootvorgang pr\u00fcft der Pi, ob er auf eth0 eine IP per DHCP bekommen hat.\u00a0Falls ja, soll die Schnittstelle als Client weiter laufen. Falls nein, soll er eine Bridge zwischen eth0 und wlan0 starten und mit der\u00a0IP 10.0.0.112 \u00a0und DNS und\u00a0DHCP ausstatten.<\/li>\n<li>Unabh\u00e4ngig vom DHCP-Status von eth0 wird prim\u00e4r immer die Bridge aktiviert. Braucht man nun auf der LAN-Seite einen DHCP-Client um den Pi ins Netz zu bringen (f\u00fcr Updates oder \u00e4hnliches) k\u00f6nnte \u00fcber ein f\u00fcr den Webserver zug\u00e4ngliches Skript die Bridge beendet werden und eth0 wieder auf dhcp konfiguriert werden. Ist die Wartung beendet einfach neu starten oder wieder \u00fcbers Web die Bridge neu starten.<\/li>\n<\/ol>\n<p><em>weiter zu <a href=\"http:\/\/blog.0link.net\/index.php\/2015\/10\/22\/notrufsim-4-optimierung-netzwerk\/\">(4) Optimierung Netzwerk<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fortsetzung von\u00a0(2)\u00a0Praxis Heute soll der Raspi sein eigenes WLAN f\u00fcr Smartphones mit SIP-Client und den Zugriff auf die Weboberfl\u00e4che bereitstellen, damit er quasi Plug&amp;Play in freier Wildbahn ohne weitere Netzwerkhardware auskommt. Ich verwende einen EDIMAX WLAN-Dongle EW7811UN, der oft mit dem Pi in Bundles verkauft wird. 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